21 Tage Costa Rica Rundreise – unsere Highlights & Reisetipps

Im März 2022 haben wir für 21 Tage (3 Wochen) eine Rundreise in Costa Rica gemacht und ich möchte dir all unsere Highlights, Tipps und Erfahrungen in diesem Blog Post weitergeben. Ich werde dir mehr über La Fortuna, Rincón de la Vieja, Uvita, Dominical, Sámara und vieles weitere wie den besten Nationalparks erzählen.


Inhalt diesen Artikel:

  1. 21 Tage Rundreise in Costa Rica
    1. San Jose
    2. La Fortuna
    3. Rincón de la Vieja
    4. Playa Carillo & Sámara
    5. Montezuma
    6. Uvita
    7. Sierpe
    8. Dominical
    9. Jacó
  2. Beste Reisezeit nach Costa Rica
  3. Unsere Highlights in Costa Rica
  4. Die besten Nationalparks in Costa Rica
  5. Sicherheit in Costa Rica
  6. Was wir anders machen würden
  7. Wo wir noch hin möchten

1. 21 Tage Rundreise in Costa Rica im Überblick

Hier zunächst ein Überblick über unsere 3-wöchige Rundreise durch Costa Rica:

Tag 1-2: San José
Tag 2-6: La Fortuna (bzw. in El Castillo)
Tag 6-8: Rincón de la Vieja
Tag 8 – 10: Playa Carillo & Sámara
Tag 10-12: Montezuma
Tag 12-15: Uvita
Tag 15: Sierpe
Tag 15-17: Dominical
Tag: 18-20: Jacó
Tag 20-21: San José

Tag 1 – 2: San José

Wir sind, wie die meisten Reisenden, nach San José geflogen. Da wir erst gegen Abend gelandet sind, haben wir die erste Nacht in San José verbracht, um am nächsten Tag direkt weiter zu unserem ersten Ziel La Fortuna zu fahren. 

Kaum angekommen, ist uns gleich der erste Faupax passiert, denn wir haben vergessen Geld am Flughafen abzuheben und sind dann direkt ohne Geld mit dem Mietauto auf eine Mautstraße gefahren. Gott sei Dank hatten wir noch ein paar Amerikanische Dollar im Gepäck, mit denen wir die Maut ebenso zahlen konnten. Die Schweißperlen standen uns aber zunächst schon auf der Stirn als uns die prekäre Lage klar wurde. 

Tag 2 – 6: La Fortuna

Blick auf Arenal Vulkan bei blauem Himmel.


Am nächsten Morgen ging es dann direkt von San José mit dem Auto nach La Fortuna, was ca. 3 Stunden Fahrtzeit bedeutete. La Fortuna ist sehr touristisch und deswegen haben wir uns auch entschieden nicht in La Fortuna Zentrum zu übernachten, sondern im kleinen Ort namens El Castillo, der kurz nach La Fortuna kommt. Dort befindet sich auch die Sky Tram und der Sky Adventure Arenal Park, mit Hängeseilbrücken, Zip-Lines und vielem mehr. Wir haben im Hotel Arenal Tropical Garden übernachtet, was sich als fantastische Unterkunft herausgestellt hat. Es besteht aus drei Gebäuden in einem Garten mit herrlichem Blick auf den Arenal See, den Vulkan und auf den Regenwald. Die verschiedenen Zimmer sind zwar etwas in die Jahre gekommen und nicht sehr modern eingerichtet, aber die tolle Lage, etwas erhöht an einem Hang, machte dies wieder wett. Wir frühstückten jeden Morgen auf unserem Balkon mit Blick auf den See und den Vulkan, und konnten früh morgens sogar Aras und weitere Vögel direkt von der Unterkunft aus beobachten. Das ist für uns viel mehr Wert als ein modern eingerichtetes Zimmer. Zudem war das Zimmer sehr groß, mit Badewanne und Balkon.

Ausblick über den Arenal See und den dichten Regenwald.


In La Fortuna haben wir folgende Aktivitäten unternommen:

  • Wanderung „Trail 2: Los Miradores“
  • Mistico Arenal Hanging Bridges
  • Wanderung „Trail 5: El Ceibo“
  • Ausflug zu den heißen Quellen
  • Butterfly Conservatory

Lies mehr über unsere Aktivitäten in La Fortuna oder springe zum nächsten Ziel.

Wanderung „Trail 2: Los Miradores“

Da es bereits früher Nachmittag war, als wir in La Fortuna ankamen, hatten wir nur noch Zeit für eine kurze Wanderung und entschieden uns für den „Trail 2: Los Miradores“, der nahe unserer Unterkunft startete und bis zu einem Aussichtspunkt nahe des Arenal Lakes führte. Dies sollte auch unsere erste Begegnung mit der Tierwelt Costa Ricas sein. Auf dem Weg dort hin begegnete uns bereits ein Coati (Nasenbär) am Straßenrand und während der Wanderung hüpften noch ein paar Vögel mit beeindruckender Krone vor uns über den Weg, die wir in der Art noch nie gesehen hatten. Eine kurze Recherche ergab, dass diese „Schamlose Hokkos“ bezeichnet werden. Dass wir so einfach und so schnell Tiere, die wir noch nie vorher gesehen hatten, entdecken würden, war total überraschend und ließ nur erahnen, was uns auf dieser Reise noch so alles begegnen würde. 

Die Wanderung umfasste nur 2 Kilometer auf einem breiten Weg und war ein guter Einstieg in den Dschungel Costa Ricas, jedoch ansonsten auch nicht sehr spektakulär. Der Aussichtspunkt über dem See war sehr lohnenswert.

Mistico Arenal Hanging Bridges

Eine Hängebrücke im dichten Regenwald.


Am nächsten Morgen unserer Costa Rica Rundreise machten wir uns auf den Weg zu einem besonderen Highlight in der La Fortuna Gegend: den bekannten Mistico Hanging Bridges. Dies ist ein riesiger, künstlich angelegter Park, der Besucher durch die Tiefen des Dschungels über präparierte Wege und diversen Hängebrücken führt. Ein bisschen Mut gehörte schon dazu sich über die teilweise sehr langen, wackeligen Hängebrücken zu wagen. Und noch mehr Mut, auch die über 100 Meter nach unten zu schauen. Doch so wird einem erst die wahre Größe und Vielfalt der Flora & Fauna in Costa Rica bewusst. Einfach beeindruckend:

Blick nach unten in den satt-grünen Regenwald.

Blick in den tiefen Regenwald.


Da Mistico Hanging Bridges ein sehr beliebtes Ziel ist, sind wir ganz früh dort hingefahren und waren die ersten Stunden fast alleine dort. Etwas später kamen dann ein paar Busse an und es wurde voller.

Wanderung „Trail 5: El Ceibo“

Frau auf einem Felsen, die auf den Arenal-Vulkan blickt.


An Tag 3 wollten wir dem Arenal Vulkan, den wir schon jeden Morgen von unseren Balkon aus bestaunt hatten, endlich näher kommen und entschieden uns für den Trail Nummer 5: El Ceibo, der zum berühmten Aussichtspunkt 1992 führte. 1992 war der letzte Vulkanausbruch des Arenals und an diesem Aussichtspunkt sieht man noch genau, wie die Lava geflossen ist und die Landschaft unter dem Arenal zerstört hat. Zudem ist dies der nächste Punkt am Vulkan. Die Wanderung war zwar mit 7 Kilometer hin und zurück eigentlich nicht lang (für unsere Verhältnisse), aber aufgrund der sehr hohen Luftfeuchtigkeit in dieser Region und der Tatsache, dass wir noch nicht ganz akklimatisiert waren, doch ziemlich anstrengend, aber sehr lohnenswert. Wir haben wieder ein paar neue Vogelarten entdeckt und einen guten Eindruck von der vielfältigen Landschaft der La Fortuna Gegend. Und natürlich der 1992 Aussichtspunkt (siehe Bild oben).

Ausflug zu den heißen Quellen

Die Region um La Fortuna und die Hotels werben besonders mit den heißen Quellen. Es gibt auch viele Hotels, durch deren Garten die heißen Quellen geleitet werden und die mit besonderen Spa-Angeboten locken. Wir haben uns gegen eines dieser Spa-Hotels entschieden, da sie viel teurer waren und man die heißen Quellen auch außerhalb der Hotels besuchen kann und zwar hier:

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Früh kommen lohnt sich und man wird die Quellen ganz für sich alleine haben. Abends ist dieser Abschnitt wohl ein beliebter Treff für Paare, die dort oft Kerzen auf die herausragenden Steine und Felsen stellen und sich einen romantischen Abend in den heißen Quellen machen. 

Leider liegt aufgrund der öffentlichen Zugänglichkeit hier auch viel Müll herum. Der nette Parkplatzwächter sammelt morgens immer den Müll ein und deswegen waren wir gerne bereit ihm etwas Trinkgeld dafür (und für das bewachen unseres Autos am Straßenrand) zu geben.

Butterfly conservatory

Durchsichtige Schmetterlinge auf einer gelben Blume.


An unserem Abreisetag hatte wir noch etwas Zeit und wussten nicht so richtig, was wir noch unternehmen sollten, also beschlossen wir in das Butterfly Conservatory in El Castillo, nicht weit von unserer Unterkunft entfernt, zu fahren. Solche Einrichtungen sind eigentlich gar nicht mein Fall, da ich Tiere jeglicher Art am liebsten in der freien Natur entdecke und nicht in solchen Gärten oder Zoos. Jedoch hatte sich der Besuch als super interessant, lehrreich und absolut lohnenswert herausgestellt. Dort arbeitete zufällig gerade ein deutscher Freiwilliger, der ein unglaubliches Wissen über alle Schmetterlings-Arten Costa Ricas hatte, was sehr beeindruckend und interessant war. Neben vielen vielen Schmetterlingsarten, gibt es im Conservatory auch seltene Froscharten (einen davon haben wir später auf unserer Costa Rica Rundreise noch in freier Natur entdeckt) und Schildkröten.

Tag 6 – 8: Rincón de la Vieja

Der Rincon de la Vieja Vulkan von vertrockneter Landschaft umgeben.


Früh morgens haben wir uns auf den Weg gemacht zu unserer nächsten Destination. Wir haben uns den Nationalpark Rincón de La Vieja weiter nördlich ausgesucht. Ursprünglich wollten mir nach Monteverde. Nach viel Recherche und Überlegungen haben wir es aber als zu touristisch für unseren Geschmack eingestuft und wollten nach dem ebenso touristischen La Fortuna lieber eine ruhigere, weniger touristische Ecke von Costa Rica sehen. Und so fiel die Wahl auf Rincón de La Vieja. Dort gab es auch nur zwei Unterkünfte, die wir online für unseren Zeitraum verfügbar waren und entschieden uns für die Rincón de la Vieja Lodge. Diese ist wunderschön angelegt mit kleinem See, um den die kleinen Hütten gebaut wurden, einem Pool und Restaurant mit Terrasse. Auch diese Unterkunft war schon etwas in die Jahre gekommen, die Hütten sehr einfach, jedoch hatten wir eine Terrasse mit Hängematte und der Pool war nach den beiden schweißtreibenden Wanderungen, die wir unternommen hatten, ebenso perfekt. Und mein persönliches Highlight waren die Pferde, die um die Unterkunft herum ihre großzügige Weide hatten.

In Rincón de la Vieja haben wir folgende Aktivitäten unternommen:

  • Wanderung zu den Schwefelquellen Aguas Termales Hacienda Santa Maria
  • Wanderung zu Vulkangebiet Rincón de la Vieja
  • Ausflug zu Poza Los Coyotes

Lies mehr über unsere Aktivitäten in Rincón de la Vieja oder springe zum nächsten Ziel.

Wanderung zu den Schwefelquellen Aguas Termales Hacienda Santa Maria

Eine Frau, die in türkisfarbenen heißen Schwefelquellen sitzt.


Natürlich waren wir nach Rincón de la Vieja gekommen, um weiter die Natur Costa Ricas’ zu erkunden und wahrlich war diese weiter nördlich von La Fortuna komplett anders. Deswegen freuten wir uns auch schon auf die erste Wanderung. Am ersten Tag sollte es zu den Schwefelquellen Aguas Termales Hacienda Santa Maria  gehen, die sich in kleinen türkisen Becken mitten im Dschungel ergiessen. Praktisch war, dass der Wanderweg direkt an unserer Unterkunft startete. Wir marschierten los und neben dem eigentlichen Highlight, dem türkisen Schwefelbecken, passierte man zunächst noch zwei kleine Wasserfälle, die idyllisch im Schatten der Laubbäume lagen und so ganz anders als der Regenwald in La Fortuna aussahen.

Bis wir bei den Schwefelbecken ankamen, trafen wir auch keine anderen Leute. Als wir dann weiterwanderten kamen uns ein paar andere Wanderer entgegen, alle mit langen Hosen und Gummistiefel. Wir mit kurzen Hosen und Sneakern. Wenig später wussten wir auch warum, als wir die erste kleine Schlange unter dem vielen Laub, das auf den Weg lag, entdeckten. Eine schnelle Online-Recherche ergab, dass diese auch noch giftig war und nun hatten wir richtig Respekt vor diesem mit Laub übersäten Weg und achteten auf jeden Schritt. Ok, Matze achtete auf jeden Schritt und ich bin einfach in seinen Fußstampfen hinterher gelaufen. Wenig später entdeckte ich einen kleinen Zecken, der wirklich nur 1 mm groß war auf meinem Oberschenkel. Während wir diesen entfernen wollten, bemerkten wir, dass wir viele viele kleine Zecken auf unseren Beinen hatten und beim Versuch jeden einzelnen zu entfernen, fanden wir immer mehr. Auch in den Schuhen und an den Socken. Wir hatten nun wirklich Respekt von der Natur Costa Ricas und diesem Wanderweg und machten uns flotten, aber vorsichtigen Schrittes auf den Rückweg. Wie froh waren wir als wir zurück in der Unterkunft waren und nach einer weiteren Runde Zecken entfernen konnten wir uns von dem anstrengenden Tag erholen. Die Wanderung zu den Schwefelbecken können wir trotzdem sehr empfehlen.

Wanderung durch das Vulkangebiet Rincón de la Vieja

Eine heiße, dampfende Schwefelquelle.


Da wir ja eigentlich aufgrund des Vulkans in diese Region gekommen waren, wollten wir nun unbedingt auch diesen sehen und begaben uns auf eine Wanderung im Vulkangebiet, bei der man an Schwefelbecken, einem Schwefelsee und verschiedenen Landschaften vorbei kommt. Auch an diesem Tag waren wir die ersten am Eingang des Nationalparks (an der Ranger Station) und konnten so noch die frühe Ruhe auf den Wegen genießen. Generell ist diese Region aber viel ruhiger und weniger besucht als La Fortuna. Der Vullkan Rincón de la Vieja ist zwar weniger spektakulär als der Arenal, das Gebiet drum herum jedoch sehr sehenswert:

Ausflug zu Poza Los Coyotes

Frau, die in einem klaren Süsswasserloch badet.


Da es in der Region auch einige Wasserfälle gibt und wir eine Abkühlung gut vertragen konnten, entschieden wir uns zu Poza Los Coyotes zu fahren. Dies ist ein Fluss, der sich durch Felswände schlängelt und immer wieder kleine Becken zum Schwimmen bildet. Dort gibt es auch kleine und einen großen Wasserfall, sowie eine Höhle, in die man hinein schwimmen kann. Ein besonderes Highlight waren die vielen (großen) Exen, die wir dort immer wieder gesehen haben – zum ersten Mal in Costa Rica. Man kann sich dort auch einen großen Schwimmreifen ausleihen und den Fluss hinab schippern (das haben wir aber nicht gemacht). Wir haben den Tag dort sehr genossen und die verschiedenen Wasserbecken und Höhlen erkundet. Eine schöne entspannte Abwechslung zur anstrengenden Wanderung des Vortages und sehr zum empfehlen.

Tag 8 – 11: Playa Carillo & Sámara

Frau in einer Hängematte, die an einer Palme hängt.


Nun, nach ein paar Tagen in der Natur und einigen Wanderungen, wollten wir endlich ans Meer fahren und haben uns für den Playa Carillo als erste Destination entschieden. Dieser gilt als einer der schönste Strände Costa Ricas. Der Strand ist schön, allerdings geht die Hauptstraße direkt am Strand entlang, was uns nicht gefallen hat. Playa Carillo birgt noch ein besonderes Highlight: am Zufluss des Flusses, der dort ins Meer plätschert hausen Krokodile. Tagsüber verstecken diese sich meist weiter hinten im Fluss, aber jeden Morgen kann man die Fußspuren der Tiere am Strand sehen und einmal konnten wir auch welche entdecken. Schon ein einmaliges Gefühl solche Tiere live und in freier Natur zu sehen. Doch dies sollten nicht die letzten Krokodile auf unserer Costa Rica Rundreise bleiben. Ein weiterer Grund warum wir den Playa Carillo ausgewählt haben, war die Nähe zu Sámara, wo wir endlich mal wieder Wellensurfen gehen wollten.

Auch am Playa Carillo haben wir wieder eine richtig schöne Unterkunft gefunden: B&B Puesta del Sol. Die Zimmer waren wieder einfach, die Lage aber einmalig – etwas erhaben über dem Strand gelegen. Von der Frühstücksterrasse aus hatte man eine fantastische Aussicht auf das Meer und die vielen Palmen. Jeder Sonnenuntergang von dieser Unterkunft aus war einmalig. Und nicht zu vergessen das Essen: die japanisch angehauchte Küche war außergewöhnlich.

Am Playa Carillo haben wir folgende Aktivitäten unternommen:

  • Kleine Wanderung zum Naturschutzgebiet Playa Camaronal
  • Surfen in Sámara

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Kleine Wanderung zum Naturschutzgebiet Playa Camaronal

Der Playa Camaronal ist geschützt und nicht besiedelt, da er einen wichtiger Nistplatz für Schildkröten darstellt. Zur Zeit als wir dort waren (März) war weder Nist- noch Schlüpfsaison. Am Parkplatz des Naturschutzgebietes klären große Informationstafeln über die Schildkrötenarten, wie und wann sie nisten und schlüpfen, sowie wie sie dabei unterstützt werden auf. Vom Parkplatz aus läuft man in ca. 10 Minuten durch den Dschungel zum Stand hinunter und dort fühlt man sich wie in einer anderen Welt und ganz weit weg von jeglicher Zivilisation. Keinerlei Infrastruktur (außer ein kleines Häuschen), jahrelang angesammeltes Treibholz und Baumstämme und der pechschwarze Sand kreieren eine fast mystische Atmosphäre. An dem Strand kann man zwar nicht viel machen, außer vollends die Ruhe zu genießen, aber wir würden einen Ausflug dort hin trotzdem empfehlen.

Surfen in Sámara

Sámara ist ein kleiner Strandort, der langsam zum neuen Touristenliebling auf der Nicoya-Halbinsel mutiert. Die Surf-Anfängern, denen Santa Teresa und Mal País zu touristisch geworden ist, kommen gerne nach Sámara und schätzen den kleinen aber feinen Strand. Dort haben sich bereits einige Touristenlokale mit amerikanischen und mexikanischem Essen, eine leckere Bäckerei und eine Hand voll kleiner Cafés angesiedelt, doch trotzdem wirkt es nicht zu touristisch, sondern genau richtig. 

Surfschulen gibt es in Sámara viele. Wir sind einfach am Strand entlang gegangen und haben uns dort einen Surflehrer ausgesucht, der uns sympathisch war. Man kann natürlich auch nur ein Surfbrett ausleihen. Die Bedingungen in Sámara sind meist für Anfänger geeignet, da man gut stehen kann und es einen angenehmen Beachbreak gibt. Die Wellen im Stehbereich waren während unseres Aufenthaltes perfekt für Anfänger, nicht zu klein und ausreichend groß, um auch mal ein paar Meter bis zum Strand zu surfen. Und weiter draussen gab es meist etwas größere Wellen. Nach der Surfsession haben wir uns meist in einem der leckeren Restaurants gestärkt oder einfach frische Früchte von einem der Strandverkäufer gekauft. 

Tag 11-13: Montezuma

Nach zwei Tagen Surfen und viel Chillen am Strand beschlossen wir weiter zu fahren. Das nächste Ziel sollte Montezuma sein. Wir haben lange überlegt, welches Ziel wir auf der Nicoya Halbinsel wählen sollen und haben uns am Ende für Montezuma entschieden, da wir die „Instagram-Hotspots“ Santa Teresa und Mal País meiden wollten. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber auch in Montezuma haben wir wieder eine tolle Unterkunft mit guten Preis-Leistungsverhältnis gefunden. Ein deutscher Rentner hat oben auf dem Berg einen wunderschönen Garten mit schönen und modernen Bungalows und Pool errichtet (Hotel Three Monkeys). Der Garten ist weitläufig, beherbergt ein paar Affen und weitere Tiere und alles in allem war es eine tolle Atmosphäre. Wir waren meistens die einzigen am Pool und genossen diese Ruhe in vollen Zügen. Wenn man jedoch kein Auto hat, ist die Lage nicht ideal, weil man den steilen Berg hinunter nach Montezuma und zum Strand laufen muss. Mit Auto war es jedoch kein Problem.

Was wir in Montezuma unternommen haben:

  • Ausflug zu den Wasserfällen von Montezuma (Cataracata de Montezuma)
  • Markt in Montezuma
  • Sendero Verde
  • Ausflug & Wanderung zum Nationalpark Reserva Natural Cabo Blanco

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Ausflug zu den Wasserfällen (Cataracata de Montezuma)

Frau vor dem Wasserfall von Montezuma.


Die Wanderung zu den Wasserfällen in Montezuma ist ein absolutes Muss. Am besten wandert man früh am Morgen los, wenn es noch nicht so heiß und schwül ist und noch nicht so viele andere Touristen unterwegs sind. Trotz früher Abfahrt, waren wir nicht die einzigen auf dem Parkplatz. Montezuma ist ziemlich touristisch und dort haben sich vor allem viele Aussteiger niedergelassen. Den ersten Wasserfall hat man schon nach ca. 10 Minuten über Stock und Stein erreicht. Doch es lohnt sich weiter zum zweiten und sogar zum dritten Wasserfall zu laufen. Als auch dort weitere Besucher zu uns stießen, sind wir einfach noch weiter flussaufwärts gelaufen und waren für den restlichen Besuch ganz alleine. Weiter flussaufwärts gibt es viele kleine Wasserfälle, Becken und Gumpen, meist im Schatten der Bäume, in denen man wunderbar plantschen und entspannen kann.

Markt in Montezuma

Jeden Samstag, ab ca. 11 Uhr, findet ein kleiner Markt an dem Platz am Strand, hinter dem Dorfplatz, statt. Dort gibt es neben frischem, lokalen Obst & Gemüse auch allerhand Selbstgemachtes, Hippie-Kleidung und viele Leckereien, wie vegane Kuchen oder echte Italienische Mini-Pizzen. 

Sendero Verde

Der Strand von Montezuma ist lang und perfekt für einen ausgiebigen Strandspaziergang. Je weiter nördlich man läuft, desto verwilderter und ursprünglicher wird der Strand. Treibholz wird hier nicht aufgesammelt, sondern stapelt sich am Ufer, was dem gesamten Strand eine sehr verlassene Atmosphäre gibt. Am Ende des Strandes beginnt ein kleiner Pfad, dem man folgt. In knapp einer Stunde läuft man vom Ortskern von Montezuma erst am Strand entlang und dann parallel zum Strand etwas erhöht entlang von Klippen auf der einen und dem Dschungel auf der anderen Seite bis zum Playa Grande, einem großzügigen Sandstrand.

Ausflug & Wanderung zum Nationalpark Reserva Natural Cabo Blanco

Frau balanciert auf einem Baum an einem traumhaften Strand.


Cabo Blanco wurde uns von einem Tico (so werden die Einwohner von Costa Rica bezeichnet) empfohlen als sein absoluter Lieblingsort in Costa Rica. Und wahrlich ist dieser einsame Strand ein ganz spezieller Ort, denn man muss für ca. 1,5 Stunden durch den Dschungel wandern, um ihn zu erreichen. Diese schweißtreibenden Strapazen nehmen viele nicht auf sich, weswegen der schneeweiße Sandstrand auch in der Hauptsaison wenig besucht ist. Wir waren die ersten auf dem Parkplatz des Nationalparks und die Tore waren noch geschlossen, sodass wir noch ca. eine halbe Stunde warten mussten, um überhaupt loslaufen zu können. Die Wanderung durch den Regenwald war dann einmalig. Nicht nur weil wir ganz alleine waren, sondern auch, weil wir ein ganz besonders Tier gesehen haben: eine Boa Constrictor. Plötzlich schlängelte sie sich langsam über den Weg vor uns, aber schau selbst:

Das waren aber nicht die einzigen Tiere. Wir haben noch einige Rehe gesehen – wir wussten gar nicht, dass es Rehe im Regenwald Costa Ricas gibt. Dann haben wir noch einige Brüllaffen gehört, aber leider nicht gesehen, sowie weitere Affen und diese wunderschönen Krabben:

Tag 13 – 16: Uvita

Eine Sandbank in Form einer Walfischflosse in Costa Rica.


Unser nächstes Ziel sollte Uvita sein. Uvita ist ein ganz wundervoller Ort, der ruhiger ist als die Orte an denen wir bis dato waren. Das lieg vielleicht daran, dass die Fahrtzeit von San José etwas länger ist und es abseits der touristischen Hotspots wie der Nicoya Halbinsel oder Jacó liegt. Uvita vereint atemberaubende Strände, Wasserfälle, Nationalparks und eine tolle Unterwasserwelt. Es bietet somit für jeden Geschmack eine passende Aktivität. Warum Uvita auch für Familien ein toller Standort ist, erkläre ich in diesem Blogpost: https://ready-steady-travel.com/de/bester-ort-fuer-familien-mit-kindern-in-costa-rica-uvita/ 

Was wir in Uvita unternommen haben:

  • Erkunden des Parque Nacional Marina Ballena & der Sandbank
  • Tauchen bei Cano Island
  • Ausflug zu den Wasserfällen Pavon & Nauyaca
  • Ausflug zum Playa Ventana

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Alle Aktivitäten in Uvita habe ich in einem separaten Blogpost zusammengefasst. Diesen findest du hier: 
https://ready-steady-travel.com/de/bester-ort-fuer-familien-mit-kindern-in-costa-rica-uvita/

Tag 16: Sierpe

Von Uvita aus sind wir weiter nach Sierpe gefahren, um dort eine Tour auf dem Sierpe River zu machen. Sierpe hatten wir zunächst überhaupt nicht auf dem Schirm, der Besitzer unserer Unterkunft in Uvita es uns wärmstens empfehlen. Es ist nur ca. eine Stunde von Uvita entfernt und das Tor zum berühmten Corcovado Nationalpark im Süden. Und ich muss sagen: auf dieser 2-stündigen Bootsfahrt auf dem Sierpe River haben wir so viele Tiere gesehen, wie nirgendwo anders in Costa Rica. Die Sierpe Mangroventour kann ich absolut empfehlen und war eines unserer Highlights der Costa Rica Rundreise. 

Sierpe ist für viele nur eine Zwischenstation auf dem Weg zur Bahia Drake. Der Ort selbst ist auch nicht wirklich schön. Zentraler Treffpunkt für die meisten Reisenden ist das Restaurant Jorge. Dort warten viele auf ihren Transfer oder ihr Boot und dort kann auch der Bootsausflug gebucht werden. 

Was wir in Sierpe unternommen haben: 

  • Mangroventour auf dem Sierpe River

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Mangroventour auf dem Sierpe River

Ein Boot auf einem Mangrovenfluss.


Ich habe zwar schon einige Mangroventouren in verschiedenen Ländern gemacht, aber diese war mit Abstand ein absolutes Highlight unserer Costa Rica Reise, denn bei den vielen tierischen Bewohnern des Flusses und der Mangroven sind die Mangroven selbst komplett in den Hintergrund gerückt und eine tierische Begegnung jagte die nächste.

Wir haben Aligatoren, alle vier Affenarten dieser Region, Wasserschildkröten, sowie diverse Reiherarten und weitere Vögel gesehen. 

Ein Krokodil, das sich am Ufer des Sierpe Rivers sonnt.

Ein Affe, der gerade frisst.

Tag 16 – 17: Dominical

Ein einsamer Strand mit Palmen und rauschendem Meer.


Nach vielen Unternehmungen in der Region um Uvita und Sierpe hatten wir Lust nochmal surfen zu gehen und wollten gleichzeitig nicht allzu weit fahren. Die Wahl fiehl somit auf das nur knapp eine Stunde entfernte Dominical. Als wir dort ankamen, stellten wir jedoch fest, dass die Wellen viel zu hoch zum Surfen (für unser Anfänger-Niveau) waren. Zudem hatten wir eine ärgerliche Erfahrung mit unserer Unterkunft gemacht: diese sah so gar nicht aus, wie online gebucht und 5 Minuten nach Ankunft verließen wir sie wieder. Wie der Zufall es wohl wollte, fanden wir dann eine (wieder) richtig tolle Unterkunft eines sehr netten Franzosen. Wir hatten ein riesiges Zimmer mit 3 Betten, Küche und Esstisch. Die Unterkunft hatte einen Pool und das Highlight war, wenn der Besitzer zur Dämmerung die Diskolichter und Partymusik am Pool anschmiss. Aber keine Sorge, das macht er nur für ca. eine halbe Stunde, und dann kehr wieder Ruhe ein.

Was wir in Dominical unternommen haben:

  • Strandspaziergang
  • Auf den Markt in Dominical

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Nicht nur auf der Nicoya Halbinsel trifft man auf Hippies, sondern auch weiter im Süden. Dominical wirkt ebenso wie ein kleiner Hippie-Ort, an dem amerikanische Touristen, Surfer und Aussteiger aufeinander treffen. Dieser kleine aber feine Ort ist auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Man kann den kleinen Touristenmarkt, bei dem man allerhand Mitbringsel kaufen kann, schlendern, am Strand grillen oder den Surfern in den oft riesigen Wellen zuschauen. Danach lässt man den Tag noch mit einem frisch gegrillten Fisch in einer der Strandrestaurants ausklingen. Dominical ist nur 15 Autominuten von Uvita entfernt und somit lohnt sich auch ein Ausflug von Uvita aus nach Dominical.

Tag  17-20: Jacó

Da wir in Dominical nicht auf unsere Surf-Kosten gekommen waren und uns gleichzeitig langsam auf den Rückweg Richtung San José machen wollten, ohne noch einmal eine enorm lange Fahrtzeit in Kauf zu nehmen, entschieden wir uns die letzten Tage in Jacó zu verbringen und dort zu surfen.

Jacó entsprach zwar so gar nicht unseren bevorzugten Reisezielen und was wir darüber gehört hatten, machte es nicht besser, aber wir wollten nochmal unter einfachen Bedingungen surfen gehen und Jacó war das einfachste Ziel hierfür.

Leider hat sich alles, was wir über Jacó gehört und gelesen hatten bewahrheitet. Es ist sehr touristisch, sehr viele Touristen aus den USA tummeln sich dort, sehr viel Verkehr und tagsüber, als auch nachts sehr laut.  Wir hatten extra eine Unterkunft am Rande von Jacó gewählt, jedoch war wohl ein Nachtclub nebenan, der die Nächte sehr unangenehm machte. 

So hatten wir uns das Ende unserer 21-tägigen Rundreise durch Costa Rica nicht vorgestellt und deswegen beschlossen wir am letzten Tag in Jacó nicht surfen zu gehen, sondern nochmal in einen kleinen, privaten Nationalpark zu fahren. Dieser wurde uns von einem Mitreisenden empfohlen und stellte sich als eines der Highlights unserer Costa Rica Reise heraus: Der Rainmaker Conservation Park.

Was wir in Jacó gemacht haben:

  • Surfen
  • Rainmaker Conservation Park

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Surfen in Jacó

Auch wenn Jacó eine Touristenhochburg und so ganz anders als der Rest von Costa Rica ist, ist es perfekt um Surfen zu lernen. Die kleinen Wellen und das flach abfallende Wasser bieten gute Bedingungen für Anfänger, zudem gibt es einige Surfschulen und -lehrer zur Auswahl. Wie in Sámara, sind wir auch in Jacó einfach am Strand entlang gelaufen und haben uns bei einem vertrauenswürdigem kleinen Surf-Stand Bretter ausgeliehen. Während ich meist im Stehtiefen Wasser geblieben bin und dort versucht habe an meinen Surfskills zu feilen, bietet der Strand aber auch weiter draussen größere Wellen für erfahrenere Surfer. 

Rainmaker Conservation Park

Eine Frau auf einem Wasserfall im Rainmaker National Park.


Nachdem wir uns in Jacó so gar nicht wohl fühlten und unsere sonst so positiven Eindruck von Costa Rica nicht trüben lassen wollten, beschlossen wir am letzten Tag noch den Rainmaker Conservation Park aufzusuchen, den uns ein Mitreisender empfohlen hatte. Dies ist ein kleiner, privater Nationalpark, der es jedoch in sich hat. In nur wenigen Kilometern wandert man durch den Regenwald, der weitestgehend unberührt ist, über mehrere Hängebrücken, vorbei an diversen Wasserfällen, in denen man in jedem einzelnen baden kann. So wird aus einer schweißtreibenden Dschungel-Wanderung ein wahrer Badespass. Da der Weg relativ kurz ist kann er auch von Familien mit Kindern bewerkstelligt werden. Der Rainmaker Conservation Park hat unsere Costa Rica Reise perfekt abgerundet und war definitiv eines der Highlights der gesamten Reise. 

Zudem haben wir dort auch noch eine ganz besondere Bekanntschaft gemacht und sind auf den Goldbaumsteiger Frosch getroffen, den wir schon vom Buttterfly Conservatory in La Fortuna kannten, dort aber nur in einem Terrarium gesehen hatten. Was für ein Highlight!

Tag 20-21: San José

Nach drei Nächten in Jacó, mussten wir uns dann zurück nach San José machen, um unseren Rückflug anzutreten. Da wir uns in diesem Urlaub lieber auf die Natur & Strände Costa Ricas fokussieren wollten und San José als Stadt nicht wirklich attraktiv ist, haben wir auch nicht viel in San José unternommen, außer einmal über den Central Market zu schlendern. Wer noch Last Minute Mitbringsel besorgen möchte, ist hier goldrichtig. Es gibt hier alles, von frischen Lebensmitteln, wie Obst & Fisch, über Kaffee aus Costa Rica und Allerlei Mitbringsel, wie Hängematten, Hüte, Türschilder, etc. 

Da am nächsten Morgen schon früh unser Rückflug ging, haben wir uns für eine Unterkunft in der nähe des Flughafens entschieden. Und wieder einmal musste ich feststellen, dass wir eine tolle Unterkunft, wenn nicht sogar die besten Unterkunft nahe des Flughafens gefunden hatten. In dem kleinen Garten, waren ein paar Bungalows aufgereiht. Im Garten gab es diverse Sitzmöglichkeiten und das Frühstücksbuffet wurde einfach an einer langen Tafel in der Mitte des Gartens aufgebaut. Dort war es auch überraschend ruhig im Vergleich zu der hektischen Hauptstraße, die nur wenige Meter von der Unterkunft entfernt zum Flughafen verlief. Ein Highlight war auch der riesige Mango-Baum im Garten, von dem wir uns Mangos ernten durften.

2. Beste Reisezeit nach Costa Rica

In Costa Rica herrscht tropisches Klima und deswegen gibt es auch eine ausgeprägte Trocken- und Regenzeit. Die Trockenzeit dauert in der Regel von Ende Dezember bis April, dies ist gleichzeitig auch die beste Reisezeit. Die Regenzeit dauert in der Regel von Mai bis Dezember. An der Karibikküste muss man allerdings mit ganzjährigen Niederschlägen rechnen. Mehr Details zur Reisezeit und Klimadiagramme gibt es hier: https://www.tui.com/reisezeit/costa-rica/ 

3. Unsere Highlights in Costa Rica

Unsere persönlichen Highlights in Costa Rica waren:

  • Die Tierwelt, v.a. die verschiedenen Affenarten
  • El Arenal Vulkan
  • Die Region um Uvita 
  • Eine Boa Constrictor gesehen zu haben
  • Der Rainmaker National Park

Die Tierwelt

Noch nie waren wir in einem Land, in dem wir so viele verschiedene Tiere in freier Wildbahn gesehen haben, wie in Costa Rica. Und dafür musste man nicht immer stundenlang wandern oder warten, sondern wir haben die Tiere teilweise auch am Straßenrand, beim Weg zu einer Unterkunft, am Strand oder beim Spazierengehen entdeckt. Von den kleinen lila-orangen Krabben bei Cabo Blanco, kleinen giftigen Schlagen und der großen Boa Constrictor, zu haarigeren Tieren, wie dem Faultier, dem Nasenbär oder den fünf Affenarten Costa Ricas, bis hin zur Unterwasserwelt bei Cano Island (nahe Uvita), wo wir Haie, Rochen & Schildkröten in einem Tauchgang erleben durften.

El Arenal Vulkan

Frau, die auf einem Felsen sitzt und auf einen Vulkan blickt.


Die Gegend um den Arenal Vulkan und vor allem der Ort La Fortuna sind zwar sehr touristisch, der Vulkan ist aber auch sehr beeindruckend und wir würden diesen Teil Costa Ricas niemals skippen. Auch die heißen Quellen von La Fortuna waren ein echtes Highlight.

Die Region um Uvita

Luftaufnahme eines tropischen Strandes


Uvita und seine Umgebung bieten so viele verschiedene Aktivitäten und vereinen Strand & Regenwald wie kein anderer Ort. Der Strand selbst mit der Walflossen-geformten Sandbank, der gesamte Manuel Antonio Nationalpark mit seiner üppigen Vegetation, Wasserfällen und beeindruckende Strände, die Wale & die reiche Unterwasserwelt sind nur die Highlights von Uvita. Hier kann man locker eine Woche verbringen und Costa Rica abseits der Touristenhochburgen erleben. 

Eine Boa Constrictor gesehen zu haben

In Costa Rica gibt es diverse gefährliche Tierarten und vor allem auch giftige Schlangen. Und tatsächlich hatten wir das Glück auf eine Boa Constrictor in freier Wildbahn zu treffen. Die Boa Constrictor ist die größte Riesenschlagen Costa Ricas. Sie ist nicht giftig und ernährt sich hauptsächlich von kleinen Säugetieren, Vögeln und Echsen. Sie hält sich meist auf herunterhängen Ästen auf. Wir haben sie jedoch im Laub mitten auf unserem Weg durch den Regenwald entdeckt. Dort schlängelte sie gemächlich entlang und wir konnten sie mit etwas Abstand genau betrachten. 

Der Rainmaker National Park

Ein hoher Wasserfall im Regenwald.

Der Rainmaker National Park bietet mehrere Vorteile: er befindet sich in Zentral-Costa Rica und ist so leicht erreichbar für alle die in San José landen. Zudem ist der Rundweg, den man auf eigene Faust erkunden kann, relativ kurz (ca. 3 km). Und die diversen Hängebrücken, Wasserfälle und Bademöglichkeiten runden den fast unberührten Regenwaldabschnitt perfekt ab. 

4. Die besten Nationalparks in Costa Rica

Wir waren natürlich nicht in allen Nationalparks von Costa Rica, deswegen kann ich an dieser Stelle nur unseren persönlichen Highlight nennen und das waren:

  • Manuel Antonio Nationalpark bei Uvita
  • Reserva Natural Cabo Blanco auf der Nicoya Halbinsel
  • Rainmaker Conservation Park in Zentral-Costa Rica

In vielen Costa Rica Blogs kann man jedoch lesen, dass die Nationalparks ganz im Süden und an der Karibikküste, wie der Parque Nacional Corcovado im Süden, und der Parque Nacional Tortuguero und der Parque Nacional Cahuita an der Ostküste besonders lohnenswert sein sollen. Wir haben uns aufgrund der langen Fahrtzeit gegen den Parque Nacional Corcovado und die Karibikküste entschieden. Hätten diese jedoch auf jeden Fall besucht, wenn wir mehr als 3 Wochen Zeit gehabt hätten. In diesem Urlaub, hatten wir einfach Lust auch ein paar Tage zu surfen und die Strände zu genießen. Wer nicht surft, würde aber auch in 21 Tagen Rundreise den Süden mit dem Nationalpark Corcovado und / oder eine Fahrt an die Karibikküste schaffen. 

5. Sicherheit in Costa Rica

Wir haben uns sehr sicher in Costa Rica gefühlt. Auch viel sicherer als in manch südostasiatischen Ländern. Klar sollte man nachts im Dunkeln nicht alleine am Strand spazieren gehen, doch selbst das haben wir einmal gemacht. Die Einheimischen sind äußerst nett, stets mit Rat und Tat zur Seite. Wir wurden zum Beispiel auch mehrmals mit unserem großen Jeap am Supermarktparkplatz in die Parklücke eingewiesen, weil die Tikos dachten, vielleicht brauchen wir ja Hilfe.

6. Was wir anders machen würden

Wir würden nicht viel anders machen. Die Reise war rundum gelungen. Allerdings würden wir im Nachhinein auf alle Warnungen vor Jacó hören und lieber woanders surfen gehen und nicht in Jacó und stattdessen nach Sierpe noch weiter in den Süden in den Corcovado Nationalpark fahren. Jacó war wirklich der einzige Ort, der uns in Costa Rica gar nicht gefallen hat.

7. Wo wir noch hin möchten

Wie weiter oben schon kurz angedeutet, würden wir in unserer nächsten Costa Rica Reise auf jeden Fall auch an die Karibikküste fahren. Wir haben uns bei unserer ersten 21-tägigen Rundreise  in Costa Rica dagegen entschieden, da die Regenwahrscheinlichkeit an der Karibikküste ganzjährig hoch ist und wir wenn dann nur 2-4 Tage Zeit gehabt hätten und nicht riskieren wollten dort 4 Tage bei Regen zu sitzen. Deshalb würden wir bei der nächsten Costa Rica Reise eine gute Woche für die Karibikküste einplanen und sowohl zum Parque Nacional Tortuguero als auch zum Parque Nacional Cahuita fahren. Zudem würden wir eine weitere Woche für den Süden und den Parque Nacional Corcovado einplanen.

Das war unsere 21-tägige Rundreise durch Costa Rica mit all unseren Highlights, Unterkünften unseren Lieblings-Nationalparks und der besten Reisezeit. Hast du Fragen oder möchtest mehr zu einem bestimmten Ort wissen? Dann lasse gerne einen Kommentar auf dieser Seite dar.

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